Die GlüXsschmiede

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Der Lifeblog

Herzlich Willkommen bei der GlüXsschmiede

Ob die Entdeckung von eigenen Abenteuern oder Erlebnisreisen, das eigene Weiterentwickeln von Stärken oder einfach nur das Entspannen und Runterkommen im Alltag.
In der GlüXsschmiede machen wir das möglich und verhelfen gerne zum eigenen, persönlichen Glück. Der Blog bietet euch Tipps und Tricks, also kleine Helferleine, die euch positiv in eurem Alltag begleiten sollen.

Spieglein, Spieglein

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, Dezember 11, 2016 07:38:21
Von Klein auf lernen wir, dass die Konkurrenz nicht schläft.
Diesen Glaubenssatz entwickeln wir im Laufe unseres Lebens weiter, ordnen ihn in unsere Denkstruktur ein und entwickeln verschiedene Verhaltensweisen aufgrund seiner Basis.

Neben unserer Familie sind es die Kollegen, mit denen wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen.
Es entstehen Freundschaften unter uns Kollegen. Wird es eng oder stressig, stehen wir zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Freundschaften tragen zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei. Wir verbringen gerne Zeit auf der Arbeit und mit unseren Kollegen. Wir sind engagiert und produktiv.

Auf der anderen Seite werden wir aber mit Konkurrenz konfrontiert. Neben dem Glaubensatz ist uns ein weiteres Phänomen innen - der Vergleich.
Wir vergleichen uns ein Leben lang. Wir nutzen besonders gerne Menschen, denen wir sehr ähnlich sind als unseren Spiegel.
Um zu verstehen, warum wir mit dem einen Kollegen eher freundschaftlich verbunden sind und der andere Kollege eher ein rotes Tuch für uns darstellt, sollten wir uns mit der Frage beschäftigen, was unsere Triggerpunkte sind.

Was genau triggert uns an?
Welches Verhalten meines Gegenüber macht mit nervös, weil es genau meine Persönlichkeitsteile sind, die hier angesprochen werden?
Was spiegelt mein Spiegel genau wieder?

Es besteht allerdings auch die Gefahr, dass ich mich im ständigen Spiegeln verliere. Dass ich aus dem "Kampfmodus" Konkurrrenz nicht heraus. Ich drohe mich nur noch von Konkurrenz umringt zu glauben und bin nicht mehr in der Lage Kooperationen und Freundschaften zu entwickeln.

Es ist wichtig, dass wir von Zeit zu Zeit die Methodik des Perspective taking anwenden:

Diese Methodik hilft uns die Balance zwischen Kooperation und Konkurrenz zu finden.
Das Kernelement des Perspective takings ist es sich in die Sichtweise des anderen hineinzuversetzen. Aktives Zuhören ist hier die Grundveraussetzung. Das hilft mir wiederum konstruktive Lösungen in Wettbewerbssituationen zu entwickeln. Das Perspective taking arbeitet zudem mit einem weiteren sehr mächtigen Instrument - der Entschuldigung. Mich entschuldigen zu können, gibt meinem Gegenüber das Gefühl wichtig zu sein. Ich mache meine Wertschätzung kund.

Sich von Zeit zu Zeit zu spiegeln, gibt mir die Chance mich besser kennen zu lernen, meine Stärken und Schwächen zu überprüfen, ihnen neue Prioritäten zu verleihen und mich weiterzuentwickeln. Die Menschen in meiner Umgebung spielen hier eine Bedeutung - mal mehr, mal wenig. Wichtig ist es, diesen achtsam und wertschätzend zu begegnen.

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