Die GlüXsschmiede

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Der Lifeblog

Herzlich Willkommen bei der GlüXsschmiede

Ob die Entdeckung von eigenen Abenteuern oder Erlebnisreisen, das eigene Weiterentwickeln von Stärken oder einfach nur das Entspannen und Runterkommen im Alltag.
In der GlüXsschmiede machen wir das möglich und verhelfen gerne zum eigenen, persönlichen Glück. Der Blog bietet euch Tipps und Tricks, also kleine Helferleine, die euch positiv in eurem Alltag begleiten sollen.

Rote Linie

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, Januar 08, 2017 10:37:40
Ich kann mich noch genau an die Situation in meiner Ausbildung erinnern, als der Übungsleiter uns massiv aufforderte unsere Komfortzone zu verlassen.
Das Ganze fing ganz harmlos an indem er ein rotes Seil in die Mitte des Raumes legte. Er erklärte uns, dass unsere Übungsstunde in dem Moment vorbei sei, wenn jeder vor uns vor die Gruppe getreten sei und dort etwas macht würde, was er noch nie in seinem Leben vor einer Gruppe getan habe.
Bäm, da war sie, die Konfrontation mit der Komfortzone......
Dabei war es doch gerade so schön und gemütlich. Das Lernen an dem Tag hat viel Spass gemacht, ein weiteres Puzzlestück, dass sich in das Zielbild einbauen liess.
Die ersten Gedanken an den Heimweg machten sich breit. Wieder zurück in die gewohnte Welt.
Und dann das! Es fühlte sich an wie ein Wegreissen, ein Sog, der einen kurz vor Erreichen des Vertrauten und gemütlichen wieder unsanft zurück hält.
Gleichzeitig beginnen die Gedanken zu tanzen.
Was mache ich jetzt nur?
Nein, ich will das nicht!
Ich stehe jetzt einfach auf und gehe. Nein, halt, was denken dann die anderen von mir? Warum ich?
Das darf doch nicht wahr sein.

Dann kam die Phase der Beobachtung. Wie machen die anderen denn das? Wie sind deren Reaktionen? Ich versuchte Gleichgesinnte in der Gruppe auszumachen. Menschen, die genauso empört waren wie ich. Vielleicht konnte man sich ja zusammentun, eine Allianz schmieden und zusammen irgendwie aus der Nummer rauskommen.
Die gab es in der Tat. Jeder von uns haderte auf seine Art und Weise mit der Aufgabe. Die einen gaben sich schneller einen Ruck, die anderen - wie ich- brauchten länger sich zu überwinden.

Den Gedanken der Gruppendynamik hat mit Sicherheit jeder von uns beiseite gelegt. Mir ist klar geworden, das es ganz alleine mein Ding ist, meine Challenge, meine rote Linie, die ich überschreiten muss. Ganz egal, ob ich mich alleine in der Situation befinde, oder ob dies ein Gruppenphänomen ist. Mir war irgendwann klar, dass ich vor der Situation nicht weg laufen konnte, ich konnte sie nicht wegdiskutieren oder eine Revolution starten. Ich musste mich ihr stellen. Ihr und meinen Ängsten.
Und ich tat es, immer noch wieder widerwillig, aber ich tat es.

Am Ende war es gar nicht so schwer und es tat gut. Es löste Kraft und Stärke in mir aus. Ich verliess die Übung mit einem Grinsen im Gesicht.

Dies war und wird nicht die letzte Situation in meinem Leben sein, in der ich über eine imaginäre rote Linie schreiten muss. Ich würde gerne immer noch gerne flüchten. Ich stelle mir die Opferfrage und versuche Mitstreiter für eine Revolution zu gewinnen. Und dann ist sie wieder da die Erkenntnis mich stellen zu müssen. Nur heute, weiss ich, dass ich es kann - die rote Linie zu überschreiten.

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Twilight

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede Sa, Dezember 31, 2016 06:52:21
Die Zeit zwischen den Jahren lässt sich sehr gut mit einer Twilight Zone vergleichen. Das alte Jahr hängt mit ein paar Fäden noch an einem und wir greifen imaginär schon nach dem neuen Jahr.
Mit einem Teil unseres Bewusstseins scheint es so, dass wir uns in der Vergangenheit befinden, der andere Teil sehnt sich nach der Zukunkt.
Diese Zeit des Jahres nutzen wir gerne um Bilanz zu ziehen, über uns, unsere Erfolge und Misserfolge, unser Leben, unsere Wünsche und Träume. Wir ziehen Bilanz und versuchen uns neu aufzustellen für die nächste Runde im Spiel des Lebens.
Und da sind sie bestimmt wieder die Klassiker: mehr Sport, weniger Alkohol, mehr Freizeit, weniger Arbeiten und weniger Stress, mehr Ich.
Die Bewertung unserer Vergangenheit wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Von aussen sind es die Ereignisse des Jahres, die wir für uns emotional abgelegt haben. Verschiedene Jahresrückblicke unterstützen die Erinnerungen und lassen uns in einem Bad der Gefühle Platz nehmen.
Ein zweiter Faktor ist die innere Einstellung, die mich grundsätzlich positive oder eher negative Bewertungen vornehmen lässt - Optimist versus Pessimist.
Es scheint, dass das Marmeladenglas 2017 ist neben den Raketen, den Essensvorbereitungen, den Partyoutfits und dem Bleigiessen, die vorbereitende Massnahme für 2017 zu sein.
Sinn ist es sich hier ein kleines Reich der positiven Erinnerungen zu schaffen, einen Ankerplatz der positiven Gefühl, einen Pool an Ereignissen, die uns mit Stolz erfüllen.
Und ja, warum nicht?
Vielleicht hilft uns dieses kleine Glas uns daran zu erinnern, mit welchen Fertigkeiten und Fähigkeiten wir ausgestattet sind, was wir in der Lage sind zu erreichen, welche möglicherweise schwierige Situationen wir lösen können und wo wir gestärkt einen weiteren Schritt in die Zukunft machen können.
Doch bis es soweit ist sollten wir uns dem alten Jahr nochmal widmen und uns aus einer generellen Bewertung befreien.

Was das vergangene Jahr wirklich ein schlechtes Jahr?
Oder war es vielmehr ein sehr intensives Jahr?
Was waren die schönen, kraftbringenden Ereignisse in diesem Jahr?
Was lerne ich aus den Ereignissen, die mich selbst viel Kraft gekostet haben?
Was von dem Gelernten, möchte ich mit ins neue Jahr nehmen?
Was kann ich in mir verankern, um in schwierigen Zeiten auf die Zuversicht, die Stärke und den Mut zurückgreifen zu können, die ich schon einmal erfahren habe?

Im nächsten Jahr wird mich sicherlich mein Marmeladenglas begleiten, um mich daran zu erinnern, mich und meine Welt mehr zu hinterfragen, mir die Möglichkeiten zu geben, nach dem Positiven Ausschau zu halten und mir die Freude des Lernens zu bereiten. Mit Stolz, Mut und Zuversicht möchte ich den Schritt aus dem Twilight in das neue Jahr machen. Auf zu neuen Taten!


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Das Muss

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede Mo, Dezember 19, 2016 22:05:07
Wat mut, dat mut.
Kein Mensch muss müssen!
Du musst.....
Ich muss.....

So oder so ähnlich begegnen uns tagtäglich diese vier Buchstaben. Sie sitzen auf unseren Schultern und flüstern uns ihr Lied ins Ohr. Wir versuchen in ihrem Takt zu tanzen. Mal gelingt uns dies ganz gut, mal geraden wir komplett aus dem Rhythmus.
Sagt uns der Takt zu, können wir uns mühelos zu diesem Lied bewegen, kann ist das Muss unser freundlicher Begleiter.
Treten wir uns selbst auf die Füsse und stellen immer wieder fest, dass es uns schwer fällt den Takt zu halten, dass wir uns eigentlich in einer anderen Schrittfolge bewegen wollen, entpuppt sich das muss als Gegner.
Einigen von uns gelingt es ganz gut uns genau in diesen Situationen selbst zu überprüfen und das muss aus allen Blickwinkeln zu betrachten. Wir beleuchten es von allen Seiten, geben im möglichweise einen neuen Rahmen und fragen uns, wem genau dieses muss gehört.
Bin ich derjenige, der Herr dieses muss ist, ist es meine eigene Stimme, die mich antreibt oder gehört das muss jemand anderem. Jemandem, der versucht mich fremdzusteuern.
Anderen fällt diese Selbstreflektion schwerer. Sie kommt erst dann zum Tragen, wenn der innere Schmerz des Verbiegens so groß ist, dass sie für den Betroffenen nicht mehr auszuhalten ist.

Kein Mensch muss müssen! Vieles legen wir uns selbst auf. Vieles haben wir uns selbst antrainiert als Verhaltensweisen, über unser Wertesystem und unsere Glaubenssätze. Unsere inneren Antreiber lassen uns unterschiedlich anfällig machen, gegenüber Fremdbestimmungen.

Wie kann ich dem muss begegnen?
Am besten gegnen ich dem muss dadurch, dass ich mich selbst kennen lerne. Meine Bedürfnisse, mein Wertesystem, meine inneren Antreiber und Stimmen. Dies gibt mir die Möglichkeit bei mir zu bleiben, Stop zu rufen, wenn das muss nicht zu mir gehört. Das gibt mir zudem die Möglichkeit auf mich selbst zu achten, mich zu schützen, gegen das Verdreht - werden zu arbeiten.


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Spieglein, Spieglein

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, Dezember 11, 2016 07:38:21
Von Klein auf lernen wir, dass die Konkurrenz nicht schläft.
Diesen Glaubenssatz entwickeln wir im Laufe unseres Lebens weiter, ordnen ihn in unsere Denkstruktur ein und entwickeln verschiedene Verhaltensweisen aufgrund seiner Basis.

Neben unserer Familie sind es die Kollegen, mit denen wir die meiste Zeit unseres Lebens verbringen.
Es entstehen Freundschaften unter uns Kollegen. Wird es eng oder stressig, stehen wir zusammen und unterstützen uns gegenseitig. Freundschaften tragen zu einer positiven Arbeitsatmosphäre bei. Wir verbringen gerne Zeit auf der Arbeit und mit unseren Kollegen. Wir sind engagiert und produktiv.

Auf der anderen Seite werden wir aber mit Konkurrenz konfrontiert. Neben dem Glaubensatz ist uns ein weiteres Phänomen innen - der Vergleich.
Wir vergleichen uns ein Leben lang. Wir nutzen besonders gerne Menschen, denen wir sehr ähnlich sind als unseren Spiegel.
Um zu verstehen, warum wir mit dem einen Kollegen eher freundschaftlich verbunden sind und der andere Kollege eher ein rotes Tuch für uns darstellt, sollten wir uns mit der Frage beschäftigen, was unsere Triggerpunkte sind.

Was genau triggert uns an?
Welches Verhalten meines Gegenüber macht mit nervös, weil es genau meine Persönlichkeitsteile sind, die hier angesprochen werden?
Was spiegelt mein Spiegel genau wieder?

Es besteht allerdings auch die Gefahr, dass ich mich im ständigen Spiegeln verliere. Dass ich aus dem "Kampfmodus" Konkurrrenz nicht heraus. Ich drohe mich nur noch von Konkurrenz umringt zu glauben und bin nicht mehr in der Lage Kooperationen und Freundschaften zu entwickeln.

Es ist wichtig, dass wir von Zeit zu Zeit die Methodik des Perspective taking anwenden:

Diese Methodik hilft uns die Balance zwischen Kooperation und Konkurrenz zu finden.
Das Kernelement des Perspective takings ist es sich in die Sichtweise des anderen hineinzuversetzen. Aktives Zuhören ist hier die Grundveraussetzung. Das hilft mir wiederum konstruktive Lösungen in Wettbewerbssituationen zu entwickeln. Das Perspective taking arbeitet zudem mit einem weiteren sehr mächtigen Instrument - der Entschuldigung. Mich entschuldigen zu können, gibt meinem Gegenüber das Gefühl wichtig zu sein. Ich mache meine Wertschätzung kund.

Sich von Zeit zu Zeit zu spiegeln, gibt mir die Chance mich besser kennen zu lernen, meine Stärken und Schwächen zu überprüfen, ihnen neue Prioritäten zu verleihen und mich weiterzuentwickeln. Die Menschen in meiner Umgebung spielen hier eine Bedeutung - mal mehr, mal wenig. Wichtig ist es, diesen achtsam und wertschätzend zu begegnen.

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Spielerisch durchs Leben

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, Dezember 04, 2016 14:12:30
Gamer, ein ganz besonderer Schlag von Menschen. Viele von uns betrachten sie mit unterschiedlichen Gedanken und Gefühlen. Sie wirken möglicherweise fern von dieser unseren Welt. Sie werden belächelt, auch an der ein oder anderen Stelle für nicht ganz voll genommen. Nerds, ist die Bezeichnung, die Schubladen, in die wir diese Menschen gerne stecken wollen.

Doch wie oft im Leben sollten wir an der Stelle innehalten uns und unsere Wirklichkeit zurücknehmen und uns fragen, was wir von diesen Menschen vielleicht lernen können.
Ja, Gamer leben in ihrer eigenen Welt. Sie haben sich in einer anderen Welt ein anderes Ich zugelegt. Ein Ich, deren Eigenschaften, Fähigkeiten und Fertigkeiten ich mir selbst gewählt habe. Einen Heldencharakter, der sich allen Herausforderungen und Abenteuern in seinem virtuellen Leben stellt.
Wie sieht dieses Leben aus?
In vielen Fällen müssen Rätsel gelöst werden, die eigene Phantasie wird gefordert. Ich werde gefordert, neue Wege zu gehen, um die Ecke zu denken, einstudierte Muster und Wege zu verlassen.
Ich gehe Allianzen mit anderen ein, suche mir Hilfe bei Gleichgesinnten. Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und ergänze situationsbedingt die Fähigkeiten meiner Verbündeten. Ich eröffne mir selbst die Möglichkeit zu lernen.

Verlassen wir die virtuelle Welt und spielen das Ganze in unseren Wirklichkeiten durch. Es ist die Fähigkeit einzutauchen in eine andere Realität, es ist der bewusste Umgang mit den eigenen Stärken, das Herausstreichen meiner Stärken, das sich Stellen von Abenteuern und Herausforderungen, das positive Lösen von "Gefahren" und das aktive Lernen aus diesen Situationen.

Wie immer, ist auch dies nicht das Allheilmittel, dennoch eine weitere Möglichkeit spielerischer und bunter mit dem eigenen Leben umzugehen. Für sich selbst zu bewerten, was ich für mich aus der virtuellen Welt in die "Realität" übertragen kann. Mich den Herausforderungen des Lebens abseits ein einstudieren Verhaltensweisen zu stellen. Sich auf die Suche nach dem Gral, dem Stein der Weisen oder wie ich auch immer meine persönlichen Schätze benennen mag.

Es ist eine sehr positive und wertschätzende Art und Weise, sich dem Leben zu stellen. Auch hier begegnet mir wieder das Wissen, dass ich alle notwendigen Fähigkeiten und Fähigkeiten in mir mit mir trage. Ich kann diese so zu zusammenstellen, wie sie für mich wichtig sind, um mich bestimmten Situationen zu stellen. Und...ich bin nicht allein. Ich kann die "Mitspieler" in meinem Leben um Hilfe bitten, ich kann Allianzen bilden und ich kann lernen. Ich bin aktiver Gestalter meine Realität - in diesem und im virtuellen Leben.

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Gute Gedanken

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, November 27, 2016 08:30:55
Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat. (Marc Aurel)
Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat.

Und nocheinmal:

Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat.

Marc Aurel öffnet mit diesem Satz ein Potpourri an Möglichkeiten. Die Botschaft hinter diesem Zitat ist vielschichtig, wertschätzend und lebensbejahend.

Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat - gesteht mir als Individum eine Menge an Selbstverantwortung zu.
Ich steuere mit meinen Gedanken und über die Gedanken hinaus mein eigenes Glück. ich habe das Ruder in der Hand. Ich kanndas Schicksal beeinflussen. Mit der Zuversicht in mir allen notwendigen Fähigkeiten zu haben, die ich benötige meistere ich die Herausforderungen in meinem Leben und gebe ihnen einen positiven Touch hin zu meiner persönlichen Interpretation vom Glück. Dabei unterstützen mich nicht nur die Fähigkeiten, die ich kennen, die mir bereits bewusst sind, sondern auch diese, die sich in meinem bisherigen Lebensweg noch nicht so sehr hervorgetan haben. Die innere Quelle des Möglichen ist unversiegbar.
Diese Erkenntnis verleiht mir Stärke, Leichtigkeit und Zuversicht. Ich kann alles schaffen, was ich will. meine Träume und Ziele sind erreichbar, wenn ich es nur will.

Marc Aurels Satz birgt aber auch die Aufforderung zu Achtsamkeit mir gegenüber. Es sind die guten Gedanken, die mir zu meinem Glück verhelfen. Es sind die Gedanken, die positiv ausgerichtet sind nach vorne. Von eine Weg-von- Modus hin zu einem Hin-zu.
Die Vergangenheit ist unser Lehrer. Sie eröffnet uns zu erkennen und zu lernen, welche Alternativen im Leben es wert sind erforscht zu werden, wenn Plan A nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat. Aber es ist das Richten nach vorne in die Zukunft, die uns näher zu Realisierung unsere Träume bringt. Die uns zufrieden und glücklich macht.

Das Glück im Leben hängt von den guten Gedanken ab, die man hat - lässt sich wunderbar als Lebensmotto anwenden.
nehmt euch den Satz - mit einem breiten Lächeln im Gesicht und die wohligen Gefühl der inneren Stärke.
Pflegt ihn gut und macht ihn euch bewusst, besonders in den Zeiten, in denen wir uns zerrissen, alleine und mit wenig Hoffnung bedacht.



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Geschichten auf meiner Haut

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, November 20, 2016 08:58:10
Tattoos - die Geschichte und die Tradition der Körperbilder geht einen langen Weg ich die Geschichte zu.
Ötzi ist mit Hautbildern gefunden worden.
Die Anlässe sich sichtbar Symbole und Bilder unter die Haut ritzen zu lassen sind vielfältig, ebenso wie die Methodik. Tattoos drücken Zugehörigkeit aus, gleich ob dies ein Ausdruck eines religösen oder organisatorischen, ja sogar krimininellen Verbundes sei oder ein Ausdruck von Individualität und Selbstdarstellung.

Im Laufe der letzten Jahre ist es den Tattoos immer mehr gelungen aus der Ecke der sozialen Randgruppen, Kriminalität, der Schmuddelecke herauszukommen. Tattoos werden gesellschaftsfähiger. Ihre positive Besetzung wird immer größer. So scheint es beispielsweise Studien zu geben, die bescheinigen, dass das Stechen von Tattoos förderlich für die Gesundheit sein soll.

Eine weitere spannende Studie beschäftigt sich mit der Verbindung von Trauerbewältugung und Tattoos. Sind Tattoos theraphiefähig?

So wie sich die Gesellschaftsfähigkeit von Tattoos in den letzten Jahren mehr und mehr eingestellt hat, haben sich auch die Motive geändert. Viele Menschen tragen ihre Tattoos als Symbol eines Lebensereignisses. Sie helfen zu erinnern an die schönen Dinge des Lebens, aber auch zu verarbeiten, stark zu machen.
Die Symbolik ist aber noch viel tiefgreifender. Tattoos sind Eisbrecher. Sie machen die Tür auf für Gespräche, können Unausgesprochenes aussprechbar machen. Sie können ein Symbol für den Heilungsprozess sein. Heilt die haut. Heilt die Seele. Die Entscheidung zu einem Tattoo ist in vielen Fällen eine sehr bewusste Entscheidung. Sie gibt einem das Gefühl der Kontrolle. Ich entscheide mich! Ich entscheide wann! Ich entscheide wo!
Sie geht einher mit einem bewussten Veränderungsprozess, den ich einleite. Nachdem Stechen sieht mein Körper verändert aus. Ich kann diese Veränderung für alle sichtbar nach außen tragen. Und ich trage diese Veränderung bewusst nach außen.

Sind Tattoos theraphiefähig?
Tattoos ersetzen bestimmt keine Theraphie, aber sie unterstützen, sie sind lebensbejahend, sie sind ein Eisbrecher, ein Pflaster für die Seele, sie sind Symbol für Veränderung und Ausdruck von Individulität und Verantwortung sich selbst gegenüber.
Tattoos sind wahrlich nicht die Lösung aller Probleme und dieser Beitrag auch kein allgemeiner Aufruf, dass sich jeder ein Tattoo stechen lassen soll.
Sie sind eine Möglichkeit von vielen Möglichkeiten, die uns im Leben zur Verfügung stehen.


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sich die eigene Welt positiv gestalten

Notiz an....Geschrieben von Die Glüxsschmiede So, November 13, 2016 15:39:12
Die Wahlen diese Woche in den USA haben einen Präsidenten zum Vorschein gebracht, der bei uns mehr als nur Fragezeichen hinterlässt. Unsere Gedanken beschäftigen sich mit Themen rund um das Was-wird-jetzt-werden? Wie geht es weiter mit der Sicherheit in der Welt?

Heute morgen meldeten die Nachrichtenagenturen ein Erdbeben in Neuseeland gepaart mit einer Tsunami Warnung. Sofort erscheinen vor unserem inneren Auge die Bilder der Katastrophe von 2011.

Paris - ein Jahr danach. Die Schrecken und Ängste der Anschläge stecken uns noch tief in den Knochen.

Unsere internen Filter helfen uns beim Sortieren aller Einflüße, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Dennoch schaffen es immer wieder negative Gefühle sich auf unsere Seele zu legen. Sie blockieren uns in unserer Weiterentwickeln, sie frieren uns ein und hintern uns daran unseren Träume und Wünsche weiterzuverfolgen.
Mit einer einfachen Überung haben wir die Möglichkeit diese negativen Gefühle zu neutralisieren. Dabei geht es nicht darum aus der Realität zu fliehen, sondern achtsam mit sich umzugehen:

1. Schließe deine Augen
2. Lass vor deinem inneren Auge eine Situation erscheinen, die neagtive Gefühle in dir auslösen
3. Gib dir die inneren Erlaubnis, die negativen Gefühle zuzulassen
4. Stelle dir einen Schwarz-weiß Fernseher vor deinen Füßen vor
5. Erstelle ein Bild von der Situation und packe diese in den Fernseher
6. Lasse das Bild auf der Mattscheibe erscheinen
7. Verkleinere das Bild
8. Ändere das Farbbild in ein schwarz-weißes Bild
9. Schiebe den Fernseher soweit weg von dir wie du kannst
10. Überprüfe was diese Veränderung mit der Situation und den negativen Gefühlen macht

Du kannst mit Hilfe des Instrumentes Fernseher und den Veränderung des Bildes (in Größe, Pixel, Schwarz-weiss - Beschaffenheit, Klarheit des Bildes, Entfernung des Fernsehers) die Situation so indivuduell verändern, dass sich die negativen Gefühle neutralisieren. Vertraue hier deinem Unterbewußtsein und freue dich auf die aktive Veränderung deiner Welt.

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